Aretz Brandschutz

Sonntag, 25 Jun 2017

Feuerlöscher

Ein Feuerlöscher gehört in jedes Haus, rät die Feuerwehr. Und das aus gutem Grund: Wenn es brennt, kann man mit ihm schnell eingreifen und den Brand bekämpfen, bevor er sich ausweiten kann. Feuerlöscher können so Leben retten und größeren Sachschaden verhindern. Die kleinen roten Brandbekämpfer gibt es in zahlreichen Formen und für unterschiedliche Brandarten. Aber nicht alle eignen sich für den Hausgebrauch.

Auswahlkriterium „Brandklasse“

Essenziell für die Wirkung eines Feuerlöschers ist, dass er in der Lage ist den Brand zu löschen. Das klingt zunächst unsinnig, denn es ist ja seine Aufgabe Brände zu löschen. Doch nicht jeder Feuerlöscher kann alle Arten von Bränden löschen. Hier gibt es deutliche Unterschiede, je nach dem ob gerade ein fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff brennt. Zur Unterscheidung dieser Brandarten wurden „Brandklassen“ eingeführt. Diese kennt man von sogenannten ABC-Löschern, die demnach für die Klassen A, B und C geeignet sind.

Allgemein unterscheidet man die folgenden Brandklassen:


  • Brandklasse A: Brände von festen glutbildenden Brennstoffen
  • Brandklasse B: Brände von brennbaren Flüssigkeiten
  • Brandklasse C: Gasbrände
  • Brandklasse D: Metalle
  • Brandklasse F: Brände von Speisefett und Speiseöl